Das Verhör des Harry Wind
Die Schweiz in den Fünfzigerjahren. Mitten im Kalten Krieg bringt Rappold (Klaus Maria Brandauer), ein altgedienter Spezialagent der Bundespolizei, mit seinen herausragenden Verhörmethoden jeden Staatsfeind zur Strecke. Früher die Nazis, verfolgt er jetzt die "Roten" – immer mit Erfolg. Bis sich der Star-Journalist Werner Eiselin (Markus Merz) im Verhörraum die Pistole an die Schläfe hält und abdrückt. Eiselins Tod belastet Rappold für längere Zeit sehr. Die Indizien, welche zu Eiselins Haftbefehl führten, stammen vom PR-Berater Harry Wind (Sebastian Koch). Auf Fotos ist Eiselin auf dem Roten Platz in Moskau zu sehen, wo er Dokumente vom bärtigen Rutschenko (Urs Jucker) in Empfang nimmt. Nach Eiselins Selbstmord gerät Wind selber in Verdacht. Auch er ist mit Rutschenko gesichtet worden. Rappold beginnt an der These zu zweifeln, dass Eiselin ein sowjetischer Spion war. Wer ist dieser Rutschenko wirklich? Kurz vor seiner Pensionierung versucht Rappold dies aus Harry Wind herauszuquetschen.

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